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Kirche Kloster Festung
Fort Konstantin ( Postkarte von 1918 ) |
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Früher stand hier ein steinernes Kruzifix (der weiße Herrgott). An diesem Kreuzungspunkt, an dem die alte Löhrstraße in den Engelsweg (die spätere Römerstraße) mündete, die Beatusstraße auf den Markenbilchenweg traf und die Hunsrückhöhenstraße abzweigte, endeten die Heiligweg- Stationen aus der Stadt. Daneben im Weinberg stand seit 1494 die hl. Kreuzkirche. Vom Stifter nach der Rückkehr aus dem hl. Land geplant, war sie in den Fels des Berges gebaut. Im Inneren der Kirche wurde das hl. Grab dargestellt. Der seit alter Zeit angelegte Weinberg wird noch heute Kreuzberg genannt und war ursprünglich mit Rotwein bepflanzt. Der Berg galt als heiliger Ort weil, nach alter Überlieferung, Christen für den Glauben hier ihr Leben ließen. Die Gebeine der Märtyrer, es waren anscheinend über dreißig, lagen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in der Krypta unter dem Altarraum der Klosterkirche und wurden von den Mönchen verehrt. Der Berg und die Anlage waren durch die Jahrhunderte dem Vorbild im hl. Land nachempfunden. |
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Das
Prioratsgebäude und die heilig Kreuzkirche vor dem Abbruch ( ca. 1822 ) |